Ziel des Oberstufenunterrichts ist der Erwerb der allgemeinen Hochschulreife, die zum Studium an Universitäten in der gesamten Bundesrepublik Deutschland berechtigt. Der Bildungsweg kann nach dem Abitur aber auch berufsbezogen fortgesetzt werden.

Die gymnasiale Oberstufe gliedert sich in die einjährige Einführungsphase (Jg. 11) und die zweijährige Qualifikationsphase (Jg. 12 und 13).

Die einjährigen Einführungsphase hat die Aufgabe, auf den Unterricht in der Qualifikationsphase vorzubereiten. In allen Fächern wird ein Grundwissen vermittelt, das begründete Wahlentscheidungen für die Qualifikationsphase (Wahl von Schwerpunktfächern, Abiturprüfungsfächern, weiteren Fächern) ermöglicht. Der Unterricht erfolgt überwiegend im Klassenverband. In den Fächern Kunst, Musik und darstellendes Spiel sowie Religion und Werte und Normen bestehen Wahlmöglichkeiten.

In der zweijährigen Qualifikationsphase tritt an die Stelle des Klassenverbandes ein Kurssystem. Durch die Wahl der fachbezogenen Schwerpunkte und der Abiturprüfungsfächer besteht für die Schüler hier die Möglichkeit, ihre Schullaufbahn innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen individuell zu gestalten. Um dabei Einseitigkeiten und frühzeitiger Spezialisierung entgegenzuwirken, werden diese Fächer durch weitere Fächer ergänzt, in denen Mindestbelegungen erfolgen müssen. Auf diese Weise werden eine breite und vertiefte Allgemeinbildung sowie die allgemeine Studierfähigkeit gewährleistet. Das Gymnasium Bleckede bietet folgende Schwerpunkte an, unter denen die Schülerinnen und Schüler wählen können:

  • den sprachlichen Schwerpunkt mit den Schwerpunktfächern Englisch und Deutsch;

  • den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt mit zwei Naturwissenschaften oder eine Naturwissenschaft und Mathematik;

  • den gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt mit den Schwerpunktfächern Geschichte und Erdkunde oder Politik.

Am Ende der Qualifikationsphase kann durch die Abiturprüfung die allgemeine Hochschulreife erworben werden.

 

Fächer

Artikel aus den Fächern

Ein Tag wie im alten Rom

Donnerstag der 17.01.2019

Alle sind sehr aufgeregt, denn heute ist der Römertag der 6. Klassen. Wir setzen uns ins Forum und warten auf unsere Lehrer. Endlich! Die Lehrer kommen, wir gehen zusammen in die Kurt- Löwenstein-Schule und werden in unseren Gruppen in die Räume eingeteilt. Dann geht es los. Es gibt vier Gruppen: Kleidung, Essen und Trinken, Spiele und Schule/Schreiben im alten Rom. Es wurden Tuniken genäht, Essen für alle Gruppen zubereitet, Spiele erstellt und gespielt und Wachstafeln gebastelt. Es war ein toller und lehrreicher Tag. Wir haben viel gelernt und hatten eine Menge Spaß. Am Ende durften wir uns die Werke der anderen angucken. Bei den Näherrinnen sind tolle Tuniken (römische Kleider) entstanden und sie haben einem kleinen Plüschfuchs (Vulpes) das Leben gerettet und auch ihm römische Kleidung genäht. Seither lebt er im Lateinraum 214 und wurde von uns adoptiert. In der Gruppe mit den Spielen wurden tolle römische Spiele gebastelt und anschließend auch gespielt. Bei den römischen Schülern entstanden Wachstafeln und Griffel. Zum Schluss gab es Essen, und zwar nicht irgendein Essen, sondern altrömische Adelskost. Damals, im alten Rom, wurde viel mit Honig gesüßt und so wurden ganze 3-4 Gläser Honig verbraucht! Es war für alle Lateiner ein wunderbarer Tag und wir haben tolle selbstgemachte Dinge mit nach Hause genommen. Kurz gesagt, es war ein super toller Tag!

Luisa, Femke & Anja