Schülerstimmen zu der Exkursion im Jahrgang 10

Ich fand…

… die Führung interessant und es war schlimm zu sehen, was die Menschen zu der Zeit durchmachen mussten.

…den Ausflug sehr interessant. Die Gedenkstätte war sehr eindrucksvoll und man konnte durch die Ausstellung und die Führung einen kleinen Einblick in das damalige Leben in diesem KZ erhalten. Die Führung war sehr gut gemacht und informativ. […] Mir hat es sehr gefallen.

… den Aufenthalt sehr informativ und emotional. Mich hat das Ereignis mitgenommen, aber ich habe auch viel gelernt.

… es sehr eindrucksvoll.

… es sehr interessant zu sehen, wie die Menschen es damals hatten, es hat zum Nachdenken angeregt. Man weiß jetzt, wie gut man es eigentlich hat. Das einzig blöde war das Wetter.

 … sehr beeindruckend, vor allem das Haus des Gedenkens. Das Wetter war sehr passend, da man sich das dann ein bisschen besser vorstellen konnte.

… den Ausflug sehr gut, da man sich so etwas besser in die Lage der Leute hineinversetzen konnte.

…, es war eine interessante Erfahrung, die jeder mindestens einmal erlebt haben muss. Ich persönlich hätte gerne noch etwas mehr Zeit dort gehabt.

An manchen Stellen des Besuchs war man sehr bedrückt.

Die Führung war für mich ziemlich perfekt […] Mein Eindruck von dem Ganzen war sehr intensiv. Ich konnte mich sehr gut in die Situation eines Häftlings einfühlen und habe sogar überlegt, was ich an deren Stelle gemacht hätte, z.B. beim Kanal wurde mir richtig unwohl zumute, als die Frau davon erzählte, was den Häftlingen passieren konnte. Das Wetter hat auch großen Einfluss auf meine Wahrnehmung genommen, weil ich Kälte nicht gut abkann und mich so noch besser in die Lage der Häftlinge versetzen konnte, [die nur ein dünnes Sträflingshemd statt meiner Winterjacke hatten.]

Der Besuch im KZ Neuengamme war sehr eindrucksvoll, aber auch erdrückend. Es war schade, dass man zu wenig Zeit hatte, um die gesamte Hauptausstellung zu erfassen.

Der Ausflug war in meinen Augen sehr sinnvoll, er hat einem diese ernste Thematik noch nähergebracht.

Artikel aus den Fächern

„Die Nacht, in der die Mauer fiel“ - Renatus Deckert erzählt vom 9. November 1989

Am 15. Oktober berichtete Dr. Renatus Deckert vor Schülern, Lehrern und Eltern im voll besetzten Forum des Gymnasiums, wie Zeitzeugen in der DDR den Mauerfall erlebten und wie sie das Leben im sozialistischen Staat empfanden. Dazu gab er zunächst einen Einblick in den zeitgeschichtlichen Kontext, dem eine Lesung aus seinem Band Die Nacht, in der die Mauer fiel (Suhrkamp - / Inselverlag, 2009) folgte, in der zwei Geschichten bekannter Autoren zu diesem Thema vorgestellt wurden.

Die anschließende Diskussion klärte nicht nur Sachfragen, sondern führte auch zu einer sehr kontroversen und emotionalen Auseinandersetzung, die zeigte, wie wichtig für viele Zeitzeugen die Aufarbeitung der Lebenswirklichkeit der Menschen in der DDR ist und wie viele unterschiedliche Perspektiven es diesbezüglich gibt.

Die Schüler motivierte die Veranstaltung, den hier deutlich gewordenen Fragen nicht nur im Geschichtsunterricht, sondern auch im Gespräch mit weiteren Zeitzeugen nachzugehen.