Das Gymnasium Bleckede war bis zum Schulahr 2013/14 noch eine Schule in der Entwicklung und es mussten viele konkrete Entscheidungen getroffen werden. Aber auch wenn die Oberstufe nun eingerichtet ist und nun jedes Jahr Schüler und Schülerinnen mit erfolgreich abgelegtem Abitur unser Gymnasium verlassen, ist die Entwicklung der Schule nicht beendet.

Der Unterricht und die Organisation der Schule muss immer weiterentwickelt werden, die Welt bleibt schließlich nicht stehen. Auf das durch neue Lernanforderungen, technische Entwicklungen, politische Entscheidungen und nicht zuletzt neue Schüler veränderte Umfeld muss eingegangen werden. Dies sollte aber möglichst systematisch und gut koordiniert geschehen. Das ist die Aufgabe der Schulentwicklungsgruppe. Sie besteht zurzeit aus den Lehrern Frau Weiner, Frau Kramer, Frau Knaup, Herrn Dr. Bartels, Herrn Stier und Herrn Hultsch.

Aus dem Schulleben

Exkursion des Leistungskurses Geschichte der Euthanasie-Gedenkstätte

Am 25.11.2016 besuchten wir – der Leistungskurs Geschichte 12. Klasse – mit Herrn Friesen die Euthanasie-Gedenkstätte Lüneburg, die sich auf dem Gelände der psychiatrischen Klinik Lüneburg im ehemaligen Badehaus am Wasserturm befindet. Wir wurden von Herrn Bendler, einem Pfleger der psychiatrischen Klinik, der außerdem ehrenamtlich für die Gedenkstätte tätig ist, über die Geschichte der Anstalt informiert. Die psychiatrische Klinik wurde im Jahre 1901 unter dem Namen „Landes- Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg“ eröffnet und genoss zum damaligen Zeitpunkt ein hohes Ansehen.

Zuerst gab es von Herr Bendler eine Einführung in die Geschichte und Entwicklung der Klinik. Anschließend folgten detaillierte Informationen über die Nutzung ab den 1920er Jahren und während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Jahr 1920 erschien das Buch „Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens“ von Dr. K. Binding und Dr. A. Hoche, das zur weiteren Verbreitung des „Sozialdarwinismus“ beitrug. Ab 1922 wurden Menschen mit psychischen und körperlichen Erkrankungen gesellschaftlich zunehmend ausgegrenzt. Eine der späteren Folgen war, dass im Raum Lüneburg ab 1934 auf Grund von Gerichtsurteilen an 1200 Betroffenen Zwangssterilisationen durchgeführt wurden.

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